Die Ziele eines professionellen Onboardings gelten als erreicht, wenn folgende Aspekte erfüllt sind und der neue Mitarbeiter/die neue Mitarbeiterin:

  • die Probezeit übersteht und ein bis zwei Jahre im Unternehmen verweilt.
  • sich fachlich sicher fühlt, ohne über- oder unterfordert zu sein.
  • die gesetzten Ziele erfüllt.
  • gut ins Team integriert ist.
  • eine gute Beziehung zu Vorgesetzten und anderen Unternehmensbereichen aufgebaut hat.

7 Tipps für ein erfolgreiches Onboarding

1. Einzelgespräche mit dem direkten Manager
Schaffen Sie eine Grundlage, damit eins-zu-eins Meetings sich auch über die Onboarding-Phase hinweg fest etablieren, denn der Manager eines neuen Mitarbeiters ist eine wichtige Stellschraube im Hinblick auf dessen Erfolgschancen im Unternehmen.

2. Eine Agenda für die ersten Wochen
Ohne Orientierung können sich Neueinstellungen schnell vernachlässigt fühlen. Das Einrichten eines Zeitplans spricht einerseits für ein gut vorbereitetes Unternehmen und ermöglicht es, Mitarbeitern einen leichten Einstieg zu vermitteln, bis sie ihre eigene Routine finden.

3. Erläutern Sie kurz- und langfristige Erwartungen an einen neuen Mitarbeiter
Das Aufzeigen erwarteter Ziele und möglicher Karriereschritte bindet Arbeitnehmer langfristig an ein Unternehmen. Ein Mangel an Karriereentwicklung ist nach wie vor einer der Hauptgründe dafür, dass Menschen ihre Arbeit aufgeben.

4. Formelle Einbindung der Unternehmenskultur in den Onboarding-Prozess
Das Anwerben neuer Mitarbeiter mit blumigen Worten über die eigene Unternehmenskultur allein ist nicht ausreichend. Vielmehr bedarf es einer personenunabhängigen, formalisierten, prozessorientieren und IT/App-gestützten Einführung in gelebte Kultur und Werte.

5. Vernetzung mit Teamkollegen & Peers
Das Gefühl der sozialen Akzeptanz ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Newcomern, da es den Zugang zu benötigten Informationen und Ressourcen sichert. Helfen Sie bei der Einrichtung von Meetings und Events mit den o.g. Personengruppen – sowohl digital als auch analog.

6. Seien Sie gerüstet für die Millennials.
“Dafür gibt’s eine App”. Die aktuellen Generationen sind ‚Digital Natives‘. Sie bringen wertvolle Kenntnisse und technologisches Wissen mit und wollen auch hier abgeholt werden. Zeitgemäße IT, Apps und Prozesse, die die Digitalisierung unterstützen sind leider noch kein Standard in vielen Unternehmen und führt häufig zu Frustration.

7. Nutzen Sie die Stärken der Generationen.
Die ‚Jungen‘ sind im Bereich IT und sozialen Medien ihren älteren Kollegen um Längen voraus. Die ‚Älteren‘ verfügen allerdings über große Erfahrung im Bereich der (menschlichen) Kommunikation, Problemlösung und des kritischen Denkens. Kombinieren Sie die Stärken sinnvoll. Im Onboarding-Prozess lässt sich das z.B. im Sinne eines Mentoren-/Buddy-Prinzips mit Nachhaltigkeitsfaktor umsetzten.

 

Fazit 

Auf viele Arten kann sich ein neuer Mitarbeiter wohl und willkommen fühlen; grundsätzlich hilft zuhören und nachfragen. Onboarding benötigt Zeit von bis zu einem Jahr und hilft neuen Mitarbeitern am Arbeitsplatz anzukommen, Kontakte zu knüpfen, Zugang zu Ressourcen und benötigten Informationen zu bekommen und letztendlich das abzurufen, was Organisationen benötigen. Betrachtet man den nützlichen Einzug digitaler Unterstützung im Onboarding, ist darauf zu achten, dass die Generationen Ihren Bedürfnissen entsprechend abgeholt werden.

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